Rechtsanwaltskanzlei Klaus Weiss

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Rechtsanwaltsvergütung

Ein wichtiges Thema ist die Rechtsanwaltsvergütung.

Was kostet ein Rechtsanwalt?

Es ist sehr wichtig zu klären, wie hoch die Vergütung ist, die der Rechtsanwalt erhält. Dies gilt umso mehr, weil es dem Rechtsanwalt gesetzlich verboten ist, unentgeltlich zu arbeiten. Das Gesetz (Standesrecht) bestimmt, dass der Rechtsanwalt seine Tätigkeit abrechnen muss.

Wie werden Rechtsanwaltsgebühren berechnet?

Das Entgelt der anwaltlichen Tätigkeit ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Bei den meisten Verfahren - mit Ausnahme von beispielsweise dem Sozialrecht oder dem Strafrecht - richten sich die Gebühren nach dem sogenannten Streitwert:. Je wirtschaftlich bedeutender eine Angelegenheit ist, was sich regelmäßig im Wert der Sache ausdrückt, desto höher ist die Anwaltsvergütung.

Rechtsanwalt und Mandant dürfen auch eine Vergütungsvereinbarung treffen, in der beispielsweise nach Zeitaufwand, nach Festhonorar oder unter Umständen eine Erfolgsvergütung vereinbart wird.

Bezüglich der weiteren Einzelheiten wird auf die Website des Anwaltssuchdienstes verwiesen.

Vor dem Arbeitsgericht erster Instanz trägt - ausnahmsweise - jede Partei unabhängig vom Ausgang des Verfahrens die Kosten ihres Anwalts selbst. Ansonsten trägt die unterliegende Partei alle Kosten, das heißt die eigenen Anwaltsgebühren, die Anwaltsgebühren der Gegenseite sowie die Gerichtskosten.

Besteht eine Rechtsschutzversicherung, deckt diese die Kosten ab. Sie übernimmt sowohl die eigenen Rechtsanwaltsgebühren als auch die Gerichtskosten etc.

Prozesskostenhilfe wird (nur) in Gerichtsverfahren gewährt, wenn 1. die Partei die Anwalts- und Gerichtskosten nicht selbst tragen kann, mithin bedürftig ist sowie 2. die Sache Aussicht auf Erfolg hat. Der Anwalt erhält dann seine (geringere) Vergütung aus der Staatskasse. Gegebenenfalls fordert die Staatskasse die Kosten in 48 monatlichen Raten vom Bürger zurück. Die Kosten des gegnerischen Anwaltes (bei vollem oder teilweisem Unterliegen im Prozess) trägt die Prozesskostenhilfe nicht.

Bei Streitwerten ab 50.000 EUR finden sich auch Prozessfinanzierer, die bei Einbehaltung eines Anteiles ab 25% des Erfolges, alle Kostenrisiken tragen.